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Wie ich die Arbeit NICHT mit nach Hause nehme – durch Selbstbestimmung!

In meiner Praxis begegne ich häufig dem Thema, dass Klientinnen davon berichten, nicht abschalten zu können nach der Arbeit. Diese kann sehr belastend sein, da das Gefühl entsteht, ein Großteil des Lebens dreht sich NUR um die Arbeit. Neben der Möglichkeit, dies therapeutisch zu behandeln gebe ich gerne eine kleine „Hausübung“ mit auf den Weg. Ich möchte sie gerne hier teilen:

(c) unsplash.com

  1. Suchen Sie sich kleine Objekte, welche in Ihrer Schreibtischlade, dem Spint, der Garderobe oder Ähnlichem Platz haben. Dies kann beispielsweise in Form von Murmeln oder kleinen Steinchen sein. Ein Tipp: Vielleicht können Sie diese „Objekte“ bei einem gemütlichen Spaziergang (im Wald) sammeln? 
  2. Spüren Sie hin – wie fühlen sich die „Objekte“ an? Rau? Fein? Eckig? Rund? 
  3. Nehmen Sie zu Beginn des Arbeitstages die – ich nenne Sie jetzt Steine – in die Hand und stecken Sie in Ihre Hosentasche ein, legen sie auf den Schreibtisch, in die Lade, den Spint – was für Sie passt. 
  4. Am Ende des Arbeitstages, legen Sie die Steine (zurück) an den jeweiligen Ort (Spint, Schreibtischlade etc.) und sagen Sie sich innerlich vor, was sie heute in der Arbeit lassen wollen. Gerne können Sie jedem Thema, jeder Belastung ein „Steinchen“ geben. 
  5. Lade zugemacht, Spint zugesperrt und Feierabend!! 

 

Wichtig bei dieser Übung ist, dass Sie sie nicht nur in Ihrer Vorstellung machen, sondern wirklich vom Denken ins Handeln kommen – die Gedanken zu symbolisieren, ihnen Kraft und Ausdruck verleihen. 

 

Ich wünsche gutes Gelingen. 

 

Ps: Arbeiten Sie im Homeoffice, so suchen Sie sich zu Hause einen Platz, wo Sie diese Übung „platzieren“…vor der Haustüre, dem Fenster, einer Schachtel…die Kreativität kennt keine Grenzen J

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